Rückenschmerzbehandlung

Wenn die konservativen Schmerzbehandlungen erfolglos waren und Ihnen gesagt wurde, dass Sie damit leben müssen, dann brauchen Sie nicht zu resignieren, denn wir können Ihre Beschwerden wieder in den Griff bekommen.

Rückenschmerzen sind häufig von quälendem Charakter und schränken die Lebensqualität  erheblich ein. Deshalb haben wir diesem Problem in den letzten 10 Jahren unsere größte Aufmerksamkeit gewidmet und unsere klinische Forschung darauf konzentriert. So ist es uns gelungen, neue Behandlungsmethoden zu finden und vielen Patienten zu helfen.

Was sind die Ursachen für diese Schmerzen:

Schmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich sind im mittleren Lebensalter meistens durch Bandscheibenvorfälle verursacht. Nach dem 45. Lebensjahr beginnt der Wasserverlust unseres Körpers. Das betrifft auch das Bandscheibengewebe. Es gibt dann nur noch wenige Bandscheibenvorfälle, da die Funktion der Bandscheibe erheblich  eingeschränkt ist. Die Belastung muss nun vorwiegend von den Wirbelgelenken alleine getragen werden. Jetzt wäre eine gute Wirbelsäulenhaltemuskulatur erforderlich, um den Wirbelgelenken mehr Halt zu geben. Die Muskulatur ist jedoch meist nicht trainiert und so kann sie die Gelenke nicht ausreichend abstützen. Die Gelenke sind dadurch alleine der vollen Belastung ausgesetzt. Sie werden dann allmählich überlastet und beginnen sich zu verändern. Sie werden breiter und breiter. Durch schwere körperliche Arbeit wird dieser Verschleißprozess erheblich verstärkt und kommt bereits im mittleren Lebensalter zum Tragen. Der Prozess der Gelenkvergrößerung ähnelt der Fehlbelastung von Schuhen. Die in unmittelbarer Nähe der Gelenke liegenden Nerven können nicht ausweichen und werden durch die Verbreiterung der Gelenke eingeklemmt. Und das erfolgt gleichzeitig in mehreren Wirbelsäulenabschnitten und verursacht die unerträglichen Schmerzen. Anfangs sind die Schmerzen nur im Wirbelgelenksbereich. Dann aber verursacht die Nerveneinklemmung eine Fehlsteuerung im Muskelbereich und starke Schmerzen im Muskelansatzbereich kommen dazu. Die Folge sind neben Schmerzen im Lendenwirbelbereich auch Schmerzen im Gesäß- und Oberschenkelbereich bis zum Knie.

Schmerzen im Nacken- und Hinterkopfbereich treten meist schon bei 30- bis 40-jährigen auf. Es kommt erst zur  Veränderung der Wirbelgelenke (meist durch Überlastung), dann folgt eine Einklemmung von Nerven und diese verursacht dann die Überlastung der Muskulatur. Unerträgliche Schmerzen im Hinterkopf-, Nacken- und Schulterbereich bis in den Bereich der Schulterblätter sind die Folge. Auch hier können wir helfen.

Die Einteilung der Wirbelsäule in Abschnitte ist aus klinischen Gesichtspunkten vorgenommen worden. Unter statistischen Gesichtspunkten handelt es sich um eine statische Einheit. Und der haben wir bei der Behandlung Rechnung zu tragen, d.h. die Probleme im Bereich der HWS und der LWS-Bereich unterliegen ähnlichen Bedingungen. Sie können isoliert auftreten, sind aber bei 30% der Patienten sowohl im Hals - als auch im Lendenwirbelbereich vorhanden. Probleme für die Behandlung gibt es dadurch nicht. Die Grundlagen für die einzelnen Behandlungen sind in beiden Wirbelsäulenabschnitten die gleichen.

Durch neue mikroinvasive Verfahren lassen sich diese Veränderungen behandeln. Es ist ein Eingriff, der nur eine geringe Belastung für den Patienten darstellt. Ziel ist es, die eingeklemmten Nerven und die dadurch verursachten Muskelstörungen zu korrigieren. Um den Eingriff so klein wie möglich zu halten, gehen wir von einem kleinen Stich aus. Unter Bildschirmsicht können die einzelnen Störungen dargestellt und Schritt für Schritt behoben werden. Es bedarf großer Erfahrungen, um alle Störungen erkennen und beseitigen zu können, da individuell unterschiedliche Muskelgruppen eingesetzt werden, um die Schäden abzufangen. Da wir bereits jahrelang auf dem Gebiet arbeiten und jährlich 350-400 solcher Eingriffe vornehmen, konnten wir die Zeit immer mehr verkürzen und sind in der Lage, den Eingriff exakt und in kurzer Zeit auszuführen. Da es sich außerdem um einen mikroinvasiven Eingriff handelt, ist das Risiko sehr gering.  Damit Sie keine Schmerzen verspüren, ist eine kurze Vollnarkose erforderlich. Auf Grund eines hervorragenden Anästhesistenteams mit moderner Aufwachstation und sehr gut ausgebildetem Fachpersonal sind auch ältere Patienten und Risikofälle behandelbar. Nach dem Eingriff werden Sie auf einer Wachstation betreut und können eine Stunde später wieder laufen. Schmerzmittel werden nicht benötigt. Den Erfolg sehen wir meist schon in wenigen Tagen. Fairerweise muss man sagen, dass der Eingriff nicht in allen Fällen angewendet werden kann. Ein CT ist zur Beurteilung erforderlich. Wie bei allen Eingriffen gibt es auch hier einen geringen Prozentsatz an weniger guten Ergebnissen. Doch die Erfolgsrate ist höher als bei vielen anderen Eingriffen und das bei kleinem Risiko. Und auch noch bei Personen, die das 80. Lebensjahr überschritten haben.

 
Joomla templates by a4joomla